Motion Point Cycling Köln-Porz
28.02./01.03.2009 - Motion Point Köln-Porz
Um die Zeit zwischen Xcycling Troisdorf und Xcycling Amberg zu verkürzen hat Jens mal wieder kurzerhand zu einem „kleinen“ ZwischenEvent eingeladen. Ursprünglich als kleines Studio-Event in Bad Honnef geplant, musste nach einem Anmeldeansturm zunächst nach Köln-Porz umgezogen werden und dann sogar noch auf zwei Tage aufgestockt werden. Soviel zu „somalkurzzwischendurcheinkleineseventeinschieben“.
Mit Andreas Maus als Co-Veranstalter wurde somit ein 2x5 Stunden Event im Motion Point Köln-Porz für Samstag/Sonntag (28.02./01.03.2009) geplant – Quasi eine Gegenparty zum parallel stattfindenden Club Ride in Coburg.
Als Vorturner eingeladen wurden – neben Jens und Andi – die Lokalmatadoren Bernd Busch und Manni Schulze – von etwas weiter weg aus Aachen Georg Vonderstein – und von gaaaanz weit weg aus Sigmaringen (irgendwo in Oberschwaben – oder ist das schon Norditalien?) Manni Hausmann.
Frisch ausgeruht nach dem Karnevalsstress konnte es also am Samstag 11 Uhr losgehen und die verbliebenen Kamelle- und Berliner-Polster abtrainiert werden.
Samstag Stunde 1 – Manni Hausmann & Bernd Busch
Kaum war Karneval ein paar Tage vergessen, da kommt Manni aus dem tiefsten Süden an und will gleich die neue Saison einleiten – und das, wo doch im Süden der Karneval Fasching heißt – welch Unsitte. Dafür hatten aber die 50 Teilnehmer umso mehr Spaß und machten artig nach, was auf der Bühne vorgeturnt wurde. Erste kleine Anstiege führten langsam zur Betriebstemperatur und bereiteten schon mal auf die Folgestunde vor.
Samstag Stunde 2 – Jens Nieswand & Andi Maus
Der zweite Kurs führte dann auch direkt in die Berge. Das Einfahren war spürbar vorbei – aber auf keinen Fall „Schluss mit Lustig“ – obwohl es durchaus nicht einfach wahr das werte Publiko einerseits die Berge hoch zu jagen und dann parallel zum Mitzählen zu bewegen. Doch je weiter die Stunde, desto mehr ließ sich das Teilnehmerfeld dazu überreden am Truppen-Cueing teilzunehmen.
Samstag Stunde 3 – Georg Vonderstein
Nach kurzer Erholung ging’s kurz nach 1 weiter mit Georg zur Technik-Stunde. Die Berge wurden zwar flacher – dafür umso intensiver. Dazu wurden Sie noch von diversen Jump-Wave&RythmPress-Choreographieen gespickt – da wurde neben den Beinen auch der Kopf trainiert. In Extremzeiten ging es dann sogar zu einer massiven Grüppchenbildung von bis zu 8(!) Gruppen die zwischen Jumps & Waves gebändigt werden wollten. Das Ganze erinnerte ein bisschen an einen 8-Zylinder Turbo Motor – auf und ab – natürlich bleifrei!
Samstag Stunde 4 – Manni Hausmann & Jens Nieswand
Typischerweise kommt zur Stunde 4 der Mann mit dem Hammer – das erste Formtief der Truppe. Was also tun – am besten man setzt die Obervorturner Jens und Manni auf die Bühne und lässt es so richtig krachen. Im Wechsel ging es zwischen den Beiden einen Berg nach dem anderen nach oben – gar keine Zeit darüber nachzudenken, wieso die Beine langsam immer schwerer wurden und wo dieses Brennen im Oberschenkel nur herkommen kann. Damit die Truppe aber die noch geplante letzte Stunde in voller Mannschaftsstärke absolvieren konnte, erwiesen sich Jens & Manni als gnädig – wohl wissend, dass aufgeschoben ja nicht aufgehoben heißt.
Samstag Stunde 5 – Andreas Maus & Manni Schulze
Die somit in Stunde 4 aufgeschobene Abschlussqual kam dann somit in Gestallt von Andi & Manni in Stunde 5. So von der Zuschauerposition (leider konnte ich am Wochenende nur mithelfen und nicht mitfahren) aus, muss ich zugestehen, dass schon eine gehörige Portion an Masochismus notwendig sein muss um sich so etwas Mehrstündig anzutun – wahrscheinlich macht einem die Laktatbildung auf dem Rad sitzend das Ganze erträglicher – lässt vermuten, dass vermehrte Laktatbildung die Endorphinausschüttung begünstigt. Indoor Cycling als natürliche Droge – und unsere Vorturner als Dealer – wenn das mal keine ungewöhnliche Schlusserkenntnis am Ende eines gelungenen ersten Tages ist. Das macht Lust auf mehr (typisch Droge) – und so leicht getan wie gesagt – am Sonntag ging’s ja schon weiter.
Während sich das Teilnehmerfeld komplett ausgewechselt hat, blieben unsere „neu-Dealer“ fast geschlossen auf dem Spielfeld – einzig Georg fehlte entschuldigt.
Sonntag Stunde 1 – Manni Schulz
Wie Tag 1 geendet begann es am zweiten Tag mit Manni Schulz, der ganz untypisch auf seine geliebten steilen Rampen verzichtete. Das machte allerdings das Einfahren für die diesmal ca. 40-köpfige Mannschaft umso einfacher und nährte die Hoffnung einen entspannten Radltag vor sich zu haben.
Sonntag Stunde 2 – Jens und Andi
Falsch gedacht – kaum war die WarmUp-Stunde vorbei gings erst einmal mitten rein in die Berge. „Schluss mit Lustig“ – nicht doch – trotz geringerer Mannschaftsstärke klappte es auch gleich mit dem Truppen-Cueing und zum lohn wurden die Berge immer Steiler – man wollte es ja nicht anderes. Zur masochistischen Grundeinstellung hatte ich bereits am Vortag erste Vermutungen angestellt – doch nun bereits in Stunde 2 – das lässt tief blicken.
Sonntag Stunde 3 – Manni Hausmann
So ging es dann auch mit Schwung in Stunde 3 – und Manni wusste das auch gleich zu nutzen. Stimmungsenergie wurde direkt auf die Pedale gebracht und mit etwas Animation von der Bühne war nun auch die komplette Mannschaft im Endorphinrausch.
Sonntag Stunde 4 – Andi Maus und Bernd Busch
Auch Andi und Bernd nahmen das Geschenk der super Stimmung im Fahrerfeld äußerst dankbar an. Ein paar Berge galt es noch zu erklimmen, bis die letzte Stunde nahte. Gekonnt ging es so langsam Richtung Limit – ließ aber noch etwas Platz nach oben den der krönende Abschluss sollte schließlich noch kommen.
Sonntag Das Finale – Manni Hausmann und Jens Nieswand
Richtig gut eingefahren gings dann ab in die letzte Stunde des Wochenende. Das Ziel –neben dem Nudelbuffet im Nachgang – Stimmung und Belastung gleichzeitig so weit nach oben zu schrauben, dass man sich trotz Laktatflashs noch koordiniert auf dem Rad halten kann. Ob es nun am bereits wartenden Nudelbuffet oder am Anpeitschen von der Bühne lag – auf jeden Fall gab jeder noch einmal alles für einen super Abschluss eines tollen Wochenendes. Der Run auf das Nudelbuffet durfte losgehen und die Vorfreude auf Amberg wurde noch einmal gesteigert.
Amberg – das Rheinland kommt und ist auch schon angeheizt!!!
